Das Jungfraujoch liegt in den Berner Alpen und ist 3.466 Meter hoch. Es liegt auf der Grenze der Kantone Bern und Wallis und kann seit 1912 über die Jungfraubahn erreicht werden. Das Jungfraujoch ist eines der Top-Highlights der SchweImage result for Besuch am „Top of Europe“iz und wird jedes Jahr von etwa 700.000 Besuchern aus aller Welt frequentiert. Die genaue Höhe des Jungfraujochs verändert sich, denn bedingt durch die Gletscherschmelze nimmt es schleichend an Höhe ab.

Die Kleine Scheidegg ist die Talstation der Bergbahn. Da sie immer noch auf beachtlichen 2.061 Metern Höhe liegt, muss sie zunächst mit der Wengeralpbahn ab Grindelwald oder Lauterbrunn erreicht werden. Ab Station Kleine Scheidegg legt die Wengeralpbahn knappe zehn Kilometer zurück bis zur Spitze des Jungfraujochs. Je einen Zwischenstopp macht sie auf 2.320 Meter (Eigergletscher) und 3.158 Meter (Eismeer). Für die Fahrt ab Grindelwald Ost bis zum „Top of Europe“, auf der grandiose Aussichten winken, sollten etwa zwei Stunden Fahrtdauer eingeplant werden. Das Jungfraujoch ist die höchstgelegen Bahnstation Europas.

An wetterfeste Kleidung sollte unbedingt gedacht werden, denn auf dem Jungfraujoch herrschen extreme Klimabedingungen und zu jeder Jahreszeit muss mit Schneefall, mit Vereisungen und Lawinen gerechnet werden: Ziehen Sie sich daher warm an und schützen sich vor den intensiven Sonnenstrahlen schützen. Während die Sonne jährlich etwa 1.700 Stunden scheint, beträgt die mittlere Jahrestemperatur minus 8 Grad. Die Spannbreite reicht von minus 37 bis plus 12 Grad, die Windgeschwindigkeiten können sage und schreibe 260 Kilometer pro Stunde erreichen.

Zu entdecken gibt es auf dem Jungfraujoch die Sphinx-Aussichtsterrasse, das UNESCO-Welterbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch und nicht zu vergessen – den Eispalast. Bereits in den 30er Jahren begannen zwei Bergführer damit, aus dem Gletschereis eine gewaltige Höhle zu schneiden, und so entstand im Laufe der Zeit ein 1.000 qm großer Eispalast. Das eigentlich geplante Werk ist nie ganz vollendet worden, doch heute kann man das Eispalast-Labyrinth besichtigen, das auf minus 3 Grad herunterklimatisiert wird, um dem Schmelzen zu entgehen.