Das Dorf Brienz befindet sich am nordöstlImage result for Zu Besuch in Brienzichen Ufer des Brienzersees und gehört zum Verwaltungskreis Interlaken. Die Gemeinde Brienz liegt im Schweizer Kanton Bern und grenzt an die Kantone Luzern und Obwalden. In der Zeit des ersten Weltkrieges entstand die schöne Uferpromenade, die am Dorf Brienz entlangführt. Blumen und Bäume säumen den Spaziergang am See entlang, der Ruhe und Erholung verspricht. Besonders stolz ist Brienz auch auf seine Brunngasse, für einige die schönste Gasse der Welt.

Brienz bietet mit seiner Lage am Fuße des Rothorns eine ideale Ausgangslage, um den 2.350 Meter hohen Berg zu erkunden. Die Brienz-Rothorn-Bahn, eine Dampfzahnradbahn, befördert Gäste in luftige Höhen. Von oben haben Besucher eine spektakuläre Aussicht auf den Brienzersee und die umliegenden Alpen.

Das besondere Highlight eines Besuches in Brienz ist natürlich der Brienzersee. Grünblau oder türkis schimmernd ist er ein typsicher Bergsee und lädt zum Baden und zu verschiedensten Wassersportaktivitäten ein. Doch aufgepasst: Die Ufer des Sees sind steil und so gibt es auch nur wenige wilde Badestellen. Einen perfekten Einstieg in das kühle Nass versprechen die verschiedenen Strandbäder, wie das Strandbad Bönigen.

Brienz lebt vom Tourismus und von den Besuchern der Gegend, die sich für Holzschnitzkunst interessieren. Die Geschichte der Brienzer Holzschnitzkunst geht bis ins Jahr 1816 zurück. Auslöser war eine Hungersnot, die die Menschen am Brienzersee erfinderisch machte. Filigranste Kunstwerke entstanden, die auf Weltausstellungen weltweiten Ruhm erlangten. Die Gäste, die in Brienz eintrafen, waren fasziniert von der geschickten Fertigkeit, den Skulpturen und Gegenständen des Alltags und täglichen Bedarfs aus Holz. Auch heute noch kann das Holzbildhauerhandwerk in Brienz erlernt werden, als einziger Einrichtung in der gesamten Schweiz. Typisch für Brienz sind auch die Holzchalets.

Eine kulinarische Spezialität von Brienz ist der traditionelle Krapfen, der mit einer Füllung aus getrockneten Birnen und Nüssen die Besucher anlockt – ein altes Rezept, dass auch heute noch die Gaumen erfreut. Probieren!